Meine Ziele

Es ist an der Zeit: Für eine neue soziale Idee!

In mein Wahlkreisbüro kommen Menschen mit unterschiedlichen Problemen. Sehr häufig Arbeitslose. Ihre Stimmung schwankt zwischen Wut und Verzweiflung über entwürdigende Antragsprozeduren und schikanöse Nachweispflichten. Dass ihnen eine reguläre, tariflich bezahlte, unbefristete Arbeit angeboten wird, daran glauben sie nicht mehr. Aber sie wollen sich wehren, wollen für ihre Rechte eintreten. Und es kommen Senioren, die sich Gedanken um die künftige ärztliche Versorgung im Kreis machen. Andere suchen Unterstützung im Kampf gegen hohe Abwassergebühren oder gegen Landschaftszerstörung durch Rohstoffabbau. Immer mehr Menschen wird bewusst, dass unsere heutige Lebens- und Produktionsweise die Existenzgrundlagen für unsere Kinder und Enkel zerstört. Manche haben sich in Bürgerinitiativen zusammen getan und geben einem ganzen Dorf mit ihrem Engagement Hoffnung. Sie alle eint der Wunsch nach Gerechtigkeit und Solidarität – zwischen arm und reich, zwischen alt und jung, zwischen krank und gesund.

Ich versuche zu helfen – z.B. indem ich diese Probleme in den Landtag trage. Daraus nämlich entwickelt die LINKE ihre parlamentarischen Initiativen. Nur manchmal ergibt sich so eine Lösung für den Einzelfall. Aber: Gegen politische Machtarroganz und Regierungsselbstgefälligkeit hilft nur die Konfrontation mit der Wirklichkeit. Daraus wächst der notwendige Druck zur Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse. Denn: Lebendige Demokratie braucht den Mut zur Veränderung und Veränderung beginnt vor Ort!

Herausforderung Klimawandel

Hier wie überall steht die Menschheit vor einer gigantischen Herausforderung: Wir müssen uns von einer Produktions- und Lebensweise verabschieden, die einen immer weniger berechenbaren Klimawandel heraufbeschwört, die den Artenverlust beschleunigt und Ressourcen unwiederbringlich vernichtet. Der UN-Klimarat gibt der Menschheit nicht mehr viel Zeit zum Gegensteuern. Unsere Gesellschaft muss umgebaut werden – nach sozial-ökologischen Kriterien. Wir müssen weg von fossilen Energieträgern wie Kohle und Öl und hin zu Erneuerbaren Energien. Wir müssen sparsamer und effizienter mit Ressourcen wirtschaften. Das heißt auch: Die Kohle muss im Boden bleiben, denn ihre Verbrennung ist Hauptverursacher des Problems. Angst vor Veränderung ist ein schlechter Ratgeber. Gerade für eine strukturschwache Region wie die Oberlausitz mit hoher Arbeitslosigkeit und Abwanderung liegen in der gezielten Förderung Erneuerbarer Energien Chancen für mehr Beschäftigung. Und dort, wo neue Arbeit entsteht, wächst die Zuversicht. Die ist Voraussetzung vor allem für junge Menschen, sich doch für die Lausitz zu entscheiden, hier ihre Familie zu gründen. Dann macht alles andere einen Sinn: der Kampf um den Erhalt von Schulen und Theatern, von Jugendklubs und Schwimmhallen, das Ringen um einen flächendeckenden und bezahlbaren öffentlichen Verkehr sowie eine ausreichende medizinische Versorgungsstruktur.

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung der Menschheit, aber auch ihre größte Chance. Nur verspielen dürfen wir sie nicht und Verantwortung delegieren. Veränderung beginnt vor Ort!